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Geschichte der Existenziellen Pädagogik

Existenzielle Themen in Kinderbüchern

Existenzielle Themen in Kinderbüchern (nach Daniela Klingler)

 

ERSTE GRUNDMOTIVATION:

Paul Friester, Philippe Goossens: Heule Eule

Peter Reynolds: Ramons Atelier

Stefan Gemmel, Marie-José Sacré: Du bist richtig, wie du bist

Joanna Gaines, Julianna Swaney: Die Welt braucht dich. Genau so, wie du bist

Jane Chapman: Ich halt dich fest, mein Kleiner

Susan Verde, Peter H. Reynolds: Ich bin ein Mensch. Über die Kraft des Mitgefühls

 

ZWEITE GRUNDMOTIVATION:

Kathrin Schärer: Da sein – Was fühlst du?

Neele, Marta Balmaseda: Ich mag dich – einfach so!

Lorenz Pauli, Kathrin Schärer: Das Beste überhaupt – Meerschwein sein

Liz Garton Scanlon , Audrey Vernick: Fünf Minuten. Das ist ganz schön lang. Nein, ist es nicht. Doch, ist es.

Antje Damm: Alle Zeit der Welt. Moritz Verlag

Anna Schindler, Billy Bock: Ein Glas Zeit

Bettina Obrecht, Julie Völk: Dann gehe ich jetzt, sagte die Zeit

 

DRITTE GRUNDMOTIVATION:

Mira Lobe, Susi Weigel: Das kleine Ich bin Ich

Birgitta Sif: Frieda tanzt

Martin Fuchs, Hildegard Müller: Nein heißt Nein, sagte die Maus

Rachel Bright, Jim Field: Trau dich Koalabär

Heidi Leenen, Lisa Hänsch, Ramona Wultschner: Emma: Ohe dich wär` die Welt nur halb so schön!

Susan Verde, Peter H. Reynolds: Ich bin die Liebe. Über die Kraft der Herzlichkeit

Kim Hillyard und Silke Kleemann: Hedwig will hoch hinaus - Eine Geschichte über den Glauben an sich selbst

Philipp Waechter: ich

Karl Newson, Kate Hindley: Ich bin fast genau wie du

Susa Apenrade, Miriam Cordes: Ich bin stark, ich sag laut Nein!  So werden Kinder selbstbewusst

Frank Murphy, Carla Murphy, Kayla Harren: Ein Mädchen wie du

Frank Murphy, Kayla Harren: Ein Junge wie du

Trudy Ludwig, Patrice Barton: Der unsichtbare Junge

 

VIERTE GRUNDMOTIVATION/SINN:

Kobi Yamada, Mae Besom: Was macht man mit einer Chance?

Kobi Yamada, Gabriella Barouch: Vielleicht

Kobi Yamada, Mae Besom: Was macht man mit einer Idee?

Rachel Bright, Jim Field: Der Löwe in dir

Oliver Jeffers: Hier sind wir. Anleitung zum Leben auf der Erde

Susanna Isern, Ana Gomez:  Ella Piratella

 

STÄRKUNG DER PERSON/ENTFALTUNG DER POTENZIALITÄT:

Werner Hozwarth, Stefanie Jeschke: Ich wär so gern … dachte das Erdmännchen

Lorenz Pauli, Kathrin Schärer: Mutig, mutig

Miriam Cordes: Wir sind stark

Juli Zeh, Dunja Schnabel: Jetzt bestimme ich!

Anne Hassel/Eva Künzel: König Theodor

Susan Verde, Peter H. Reynolds: Ich bin der Anfang. Über die Kraft des Handelns

 

GEMEINSAMKEIT:

Lorenz Pauli, Kathirn Schärer: nur wir alle

Kerstin Schoene: Ein Haufen Freunde hält zusammen

Daniela Kunkel: Das kleine WIR

Kerstin Schoene: Ein Haufen Freunde - ganz schön stark!

Daniela Kulot: Zusammen!

Alicia Potter, Birgitta Sif: Henriettes Heim für schüchterne und ängstliche Katzen

 

IM DIALOG SEIN:

Heinz Janisch, Silke Leffler: Ich habe ein kleines Problem, sagte der Bär

Lena Raubbaum, Clara Frühwirth: Die Knotenlöserin

 

HERAUSFORDERNDES VERHALTEN:

Rachel Bright, Jim Field: Die Streithörnchen

Heinz Jarisch, Helga Bansch: Die Brücke

David McKee: Du hast angefangen – Nein du!

­­Claude Boujon, Tilde Michels: Karni und Nickel oder Der große Krach

 

WIEDERGUTMACHUNG:

Moritz Petz, Amélie Jackowski: Der Dachs hat heute schlechte Laune

Eulàlia Canal, Rocio Bonilla: Drei ist keiner zu viel

 

ERMUTIGUNG:

Peter H. Reynolds: Der Punkt (da gibt es auf Youtube auch einen Film)

Lu Fraser, Kate Hindley: Elli, die Kleinste von allen

 

FEHLERFREUNDLICHKEIT:

Sven Nordqvist: Schau mal, was ich kann, Petterson!

Lena Hesse: Was Besonderes

 

LANGEWEILE:

Rocio Bonilla: Langweilst du dich, Minimia?

Henrike Wilson: Ganz schön langweilig!

Moritz Petz, Amélie Jackowski (2021): Der Dachs hat heute Langeweile

Claude K. Dubois: Pfff …

 

… Trotzdem Ja zum Leben sagen, Kummer und Sorgen

Tom Percival: Sophias Sorge

Rachel Bright und Chris Chatterton: Der Sorgosaurus

Regina Schwarz, Marion Goedelt: Pechvogel und Unglücksrabe

Daniel Fehr, Raphaël Kolly: Wird schon schiefgehen, Ente!

 

GLÜCK

Antonie Schneider, Susanne Straßer: Herr Glück und Frau Unglück

Davide Calì, Marco Somà: Der Glücksverkäufer

Cornelia Funke, Sybille Hein: Die Glücksfee

Daniela Cianciarulo, Isabella Cianciarulo, Birgit Antoni: Opa Henry sucht das Glück

Kobi Yamada, Charles Santoso: Das Glück in dir

Julia Volmert, Elke Broska: Ein Rucksack voller Glück

Annika Klee, Stella Eich: Zwei Mädchen im Glück

Späte 80er,

Wasiliki Winkelhofer (Lehrerin an einem Gymnasium in München)

und 90er Jahre des 20. JHDT

Uwe Lau (Lehrer der Sekundarstufe I an verschiedenen reformpädagogischen Schulen in der BRD)

starteten mit ersten Überlegungen, Ansätze der Existenzanalyse (EA), vor allem den existenziellen Dialog, im Schulunterricht zu implementieren. Sie berichteten davon in Workshops auf GLE-Kongressen und publizierten in der GLE-Zeitschrift (zuerst Bulletin, jetzt Existenzanalyse).

Karl Dienelt (geb. 1919), von 1940 – 1981 Lehrer an einem Gymnasium in Wien, Studium der Klassischen Philologie, Philosophie und Geschichte)

publizierte ab 1955 einige Bücher („Pädagogische Anthropologie. Eine Wissenschaftstheorie“, „Das neue Denken in der Erziehungswissenschaft“, „Von der Metatheorie der Erziehung zur `sinn`-orientierten Pädagogik“, „Erziehung zur Verantwortlichkeit“, …).

Günter Funke (02. Oktober 1948 – 03. August 2016), ein Theologe,

lässt in seinen Vorträgen und Seminaren immer wieder grundlegende pädagogische Überlegungen einfließen. Ihm ging es um praxisnahe und authentische Anthropologie sowie um Lebensphänomenologie.

Christoph Kolbe (geb. 1955) studierter Pädagoge,

rückt auch immer wieder pädagogische Themen in den Vordergrund seiner Vorträge und Seminare, vor allem die phänomenologische und dialogische Vorgehensweise. Mit dem von ihm entwickelten Lehrgang „Authentisch lehren“ will er Lehrpersonen in ihrer Authentizität stärken.

Michaela Probst, eine Lehrerin und Existenzanalytikerin aus Graz,

entwickelte als erste ein Weiterbildungscurriculum für Lehrpersonen für die existenzanalytische Pädagogik, wie sie damals hieß. Ihr ging es dabei vor allem um eine bessere Qualifikation von Lehrpersonen und deren persönliche Verwirklichung in der eigenen Lebensgestaltung.

Seit 2000

Eva Maria Waibel (geb. 1953) , Lehrerin der Grundschule und der Sekundarstufe I, Psychotherapeutin (Existenzanalyse und Logotherapie), promovierte Erziehungswissenschaftlerin,

lehrt(e) an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (Luzern, Zug, Kärnten, Tirol, Vorarlberg); beschäftigt sich intensiv mit den pädagogischen Konsequenzen, die sich aus Logotherapie und Existenzanalyse für Erziehung und Unterricht ergeben; forscht und publiziert zu diesen Themen (Link zu Publikationsliste). Sie entwickelte eine Systematik der Existenziellen Pädagogik, vor dem Hintergrund einer Allgemeinen Pädagogik sowie verschiedenen (Master)Lehrgänge zur Existenziellen Pädagogik.

2012

Einigung innerhalb der GLE-International auf den Namen Existenzielle Pädagogik.

Der Begriff „Personale Pädagogik“ wurde bereits in anderem Zusammenhang verwendet und das „Existenzielle“ ist zudem das Spezifische dieses Ansatzes.

2019

Gründung des Instituts für Existenzielle Pädagogik

durch Eva Maria Waibel, Thomas Happ, Andreas und Doris Hausheer.

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